Info zu Selbstregulation und Ko-Regulation
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Selbstregulation und Ko-Regulation

Im Fachtext „Selbstregulation und Ko-Regulation in der Kita – wie kindlicher Stress und erwachsenes Wohlbefinden zusammenhängen“ verdeutlicht Ineke Eilers warum das Thema für die pädagogische Arbeit von großer Bedeutung ist:

„Die (…) Erkenntnisse zu den Auswirkungen von kindlichem Stresserleben und die Tatsache, dass Kinder in ihren Stressreaktionen auf ihre erwachsenen Bezugspersonen angewiesen sind, machen es notwendig, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Kindern noch stärker in den Fokus der frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung zu rücken (Eilers, 2024, S. 20).“

Zentrale Aussagen in Stichpunkten (vgl. Eilers, 2024)

WoGe Info zu Wohlbefindens- und Gefährungsbeurteilung
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WoGe Wohlbefindens- und Gefährdungsbeurteilung (DGVU)

Im Rahmen eines Projektes der Universität Leipzig wurde die Potenzial- und Gefährdungsbeurteilung (WoGe) für unter dreijährige Kinder entwickelt. Handreichung, Erhebungsbögen und die entsprechenden Auswertungsbögen sowie eine Kurzpräsentation zur WoGe sind unter Deutsche gesetzliche Unfallsversicherung (DGUV) abrufbar. 

  • Bewertung der Rahmenbedingungen der Kita in Bezug auf alle Kinder (Potenzial- und Gefährdungsbeurteilung der Kita).
  • Einschätzung der Auswirkung der Rahmenbedingungen in Bezug auf das einzelne Kind (individuelle Potenzial- und Gefährdungsbeurteilung).
  • Beobachtung des Wohlbefindens des einzelnen Kindes.
Wohlbefinden - Beobachtungsinstrumente, Verband kath. Kitas Bayern
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Wohlbefinden - Beobachtungsinstrumente

Um das kindliche Wohlbefinden professionell einschätzen zu können, wurden drei Beobachtungsinstrumente 2024/2025 neu entwickelt:

Rahel Dreyer, Kristin Stammer (2024): WaBe. Wahrnehmung kindlicher Bedürfnisse. Wohlbefinden von Kindern im Alter von 1;0–3;0 Jahren einschätzen und reflektieren: Herder.

Susanne Viernickel, Virginia Richter (2025): KiWiE. Kindliches Wohlbefinden im Eingewöhnungsprozess. Ein Verfahren zur systematischen Beobachtung kindlichen Wohlbefindens im Eingewöhnungsprozess: Herder (erscheint 15.09.2025).

DGUV-Forschungsprojekt: Psychische Belastungen und Beanspruchungen von Kleinkindern in der institutionellen Kindertagesbetreuung: Entwicklung und Erprobung einer beobachtungsbasierten Gefährdungsbeurteilung - WOGE (FP-0453)

Hinweis auf IFP-Reflexionskarten, Verband kath. Kitas Bayern
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IFP-Reflexionskarten

Die durch das Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP 2021; Mayer & Berkic) erstellten Reflexionskarten, bieten nicht nur Impulse zur Reflexion der Interaktion mit dem einzelnen Kind, sondern auch zur Selbstreflexion. Letztere ist ein zentraler Aspekt der Selbstfürsorge, die für die emotionale Stabilität der einzelnen pädagogischen Fachkraft notwendig ist und sich zugleich auf die Kompetenz feinfühlig zu interagieren auswirkt.
Insbesondere folgende Themenkarten bieten entsprechende Impulse: Wohlfühlen, negative Gefühle, Konflikte, Sicherheit, Autonomie und Selbstfürsorge.

IFP-Reflexionskarten

Begleitmanual zu den Reflexionskarten