Aktuelles

„Gute-Kita-Gesetz“ verabschiedet - Verband katholischer Kitas kritisiert befristete Finanzierung

Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung", das sogenannte „Gute-Kita-Gesetz“, verabschiedet. Die Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern, Maria Magdalena Hellfritsch, kritisiert in erster Linie die lediglich befristete Finanzierungzusage. Bis zum Jahr 2022 will der Bund die Länder mit insg. 5,5 Milliarden Euro beim Qualitätsausbau unterstützen. Nach 2022 ist keine finanzielle Unterstützung der Länder durch Bundesmittel mehr vorgesehen.

Weltkindertag am 20. September 2018: Kinderrechte in Ankerzentren umsetzen

Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. mahnt anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2018 an, die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) unabhängig vom Aufenthaltsstatus von Flüchtlingskindern umzusetzen. Auch in Ankerzentren müssen Kinderrechte verbindlich sein. Zu den wichtigsten Kinderrechten gehören das Recht auf Schutz von Flüchtlingskindern (KRK Art. 22), das Recht auf angemessene Lebensbedingungen (KRK Art. 27) sowie auf gesellschaftliche Beteiligung (KRK Art. 31). „Nach gegenwärtigem Stand werden in Ankerzentren die Kinderrechte nicht oder nicht ausreichend gesichert“, so Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch.

Landtagswahl 2018: Zentrale Forderungen des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V.

Zur Landtagswahl in Bayern am 14. Oktober 2018 erheben wir die Stimme für Kinder. Die neue Staatsregierung wird die weiteren Weichenstellungen für die bayerischen Kindertageseinrichtungen bestimmen und damit  maßgebliche Grundsteine für deren Qualitätsentwicklung in den kommenden Jahren legen. Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. hat deshalb im Vorfeld der Wahl vier zentrale Forderungen aufgestellt.

1. September 2018: Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung

Papst Franziskus ruft mit dem Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung am 1. September 2018 zu einem ökologischen Umdenken in Politik, Wirtschaft und individuellem Leben auf. „Wirtschaft und Politik, Gesellschaft und Kultur dürfen nicht von einer Mentalität der Kurzfristigkeit und vom Streben nach einem unmittelbaren finanziellen Ertrag oder einem Wahlerfolg beherrscht werden. Sie müssen stattdessen dringend wieder auf das Gemeinwohl ausgerichtet werden, das Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung einschließt“, so Papst Franziskus.