Aktuelles

Reaktionen auf die Kartenaktion des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V.

Im Vorfeld der bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober 2018 hatte der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. seine zentralen Forderungen den bayerischen Abgeordneten, Staatsministerinnen und Staatsministern sowie Vertretern in Kirche und Gesellschaft übermittelt. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung von freigegbenen Reaktionen mit Stand vom 29.09.2018. "Wir freuen uns über die bisherigen Rückmeldungen und hoffen, Ihnen damit eine unterstützende Hilfestellung für Ihre Wahlentscheidung geben zu können“ betont Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch.

BayKiBiG-Änderung

Der Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat mit dem Amtsschreiben vom 12. September 2018 bekannt gegeben, dass der Art. 18 Abs. 2 BayKiBiG neu gefasst wurde. Die Neuregelung des Art. 18 Abs. 2 BayKiBiG hat zur Folge, dass eine Antragstellung der Gemeinden nach dem 30. Juni des auf den Bewilligungszeitraum folgenden Jahres nicht mehr den vollständigen Verlust des gesetzlichen Förderanspruchs zur Folge hat, wenn sie bis zum 31. Dezember nachgeholt wird.

„Gute-Kita-Gesetz“ verabschiedet - Verband katholischer Kitas kritisiert befristete Finanzierung

Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung", das sogenannte „Gute-Kita-Gesetz“, verabschiedet. Die Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern, Maria Magdalena Hellfritsch, kritisiert in erster Linie die lediglich befristete Finanzierungzusage. Bis zum Jahr 2022 will der Bund die Länder mit insg. 5,5 Milliarden Euro beim Qualitätsausbau unterstützen. Nach 2022 ist keine finanzielle Unterstützung der Länder durch Bundesmittel mehr vorgesehen.

Weltkindertag am 20. September 2018: Kinderrechte in Ankerzentren umsetzen

Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. mahnt anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2018 an, die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) unabhängig vom Aufenthaltsstatus von Flüchtlingskindern umzusetzen. Auch in Ankerzentren müssen Kinderrechte verbindlich sein. Zu den wichtigsten Kinderrechten gehören das Recht auf Schutz von Flüchtlingskindern (KRK Art. 22), das Recht auf angemessene Lebensbedingungen (KRK Art. 27) sowie auf gesellschaftliche Beteiligung (KRK Art. 31). „Nach gegenwärtigem Stand werden in Ankerzentren die Kinderrechte nicht oder nicht ausreichend gesichert“, so Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch.