Zügige Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes für das Bundesland Bayern

GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG

Zügige Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes für das Bundesland Bayern
Katholischer Kitaverband fordert, ausschließlich in die Kitaqualität zu investieren

München, 14.05.2019 – Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. und der Deutsche Caritasverband, Landesverband Bayern e.V., plädieren für eine zügige Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes für das Bundesland Bayern. „Der Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes ist oberste Priorität einzuräumen. Damit der von der bayerischen Staatsregierung geplante Verwaltungs- und Leitungsbonus zur Entlastung der Erzieherinnen und Erzieher in den Einrichtungen so bald als möglich ankommt, muss Bayern den Vertrag mit dem Bund über die Umsetzung des sogenannten "Gute-Kita-Gesetzes" zeitnah unterzeichnen“, so Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl und Vorsitzender des katholischen Kita-Verbandes.

Mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung", kurz „Gute-Kita-Gesetz“, stellt die Bundesregierung den Ländern bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Ein erster Vertrag ist bisher mit Bremen unterzeichnet worden.

Aus dem Fördertopf des Gute-Kita-Gesetzes fließen für den geplanten Zeitraum von 2019 bis 2022 insgesamt ca. 850 Millionen Euro in die Bayerische Staatskasse. Nach dem Willen der katholischen Verbände sollen die Fördermittel in Bayern ausschließlich für die Qualitätsentwicklung in Kitas eingesetzt werden. Nach dem geplanten Doppelhaushalt 2019/2020 solle jedoch zunächst für diese beiden Jahre die Hälfte der Mittel in die Finanzierung der Elternbeitragsentlastung fließen.

„Neben der Einführung eines flächendeckenden Leitungs- und Verwaltungsbonus werden weitere Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung benötigt“, betont Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch. Eltern sollten sich auf eine hochwertige Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder verlassen können. HEL/AGF