Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern begrüßt Maßnahmen zum besseren Gesundheitsschutz für das Kita-Personal

Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. begrüßt weitere Maßnahmen zum besseren Gesundheitsschutz für das Kita-Personal. Dazu zählt auch die frühere Impfmöglichkeit in der Gruppe mit hoher Priorität. „Angesichts der Kita-Öffnung in Bayern bereits am 22. Februar 2021 begrüßen wir zum Schutz des Personals die rasche Impfmöglichkeit. Die angekündigten kostenfreien Schnelltests in Kitas sind leider derzeit noch nicht verfügbar", betont Maria Magdalena Hellfritsch, Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern.

Der Verband setzte sich seit Beginn der Corona-Pandemie auf politischer und ministerieller Ebene für einen besseren Gesundheitsschutz für das gesamte pädagogische Personal in Kitas ein. Dies auch vor dem Hintergrund der Forschungsergebnisse, die hinsichtlich der Übertragbarbeit des Corona-Virus durch Kinder unterschiedliche Ergebnisse aufweisen. So ist etwa im Rahmen der Studie des Helmholtz Zentrums München bei der Untersuchung von 12.000 Blutproben von Kindern in Bayern im Alter zwischen 1 und 18 Jahren auf SARS-CoV-2-Antikörper deutlich geworden, das mehr als sechsmal so viele Kinder eine Coronainfektion durchgemacht haben wie bislang angenommen. Kinder könnten das Virus durchaus unbemerkt weitergeben, aber sie würden wesentlich seltener oder gar nicht auf eine Corona-Infektion hin getestet.

„Seit Ausbruch der Corona-Pandemie arbeitet das Kita-Personal mit sehr großem Einsatz und unter erschwerten Bedingungen in den Kindertageseinrichtungen daran, diese offen und das Sars-CoV-2 Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Allerdings haben sie bei der Ausübung ihres Berufs kaum Möglichkeiten, sich stringent zu schützen. Den empfohlenen Abstand von 1,5 Meter zu halten, ist im Alltag mit kleineren Kindern so gut wie nicht umsetzbar. Dazu gehört auch, dass aus pädagogisch-psychologischen Gesichtspunkten der Einsatz von Mund-Nase-Bedeckungen im Umgang mit Kita-Kindern mindestens problematisch ist", erläutert Hellfritsch.