Corona

Pflicht zur Vorlage eines Attestes entfällt für Kinder

Newletter 376 des StMAS:
Rahmenhygieneplan gilt auch über den 30. November 2020 hinaus
Pflicht zur Vorlage eines Attestes entfällt für Kinder

Bund und Länder haben in der vergangenen Woche erneut eine klare Entscheidung zugunsten der Bildung bei Einschränkungen in anderen Bereichen wie Gastronomie, Kultur und Freizeiteinrichtungen getroffen: Die Kindertageseinrichtungen sollen weiterhin geöffnet bleiben.

Der Rahmenhygieneplan entfaltet daher auch über den 30. November 2020 hinaus Wirkung und dient den Kitas weiterhin als Orientierungsrahmen.

Änderung im Rahmenhygieneplan unter Punkt 1.1.1:

Zukünftig müssen Kinder auch nach einer Erkrankung mit schwererer Symptomatik kein Attest oder einen negativen Corona-Test mehr vorlegen. Zum Ausgleich wird der Zeitraum, nach dem es den Kindern möglich ist, die Kitas wieder zu besuchen, auf 48 Stunden verlängert. Diese Regelung wurde nach Auskunft des StMAS im Einvernehmen aller Beteiligten und unter Beachtung der Einschätzungen aus Medizin und der Ärzteschaft erarbeitet.

Das bedeutet: Die Wiederzulassung zur Kindertageseinrichtung/Kindertagespflegestelle ist erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Auf Verlangen der Einrichtungsleitung müssen die Eltern/Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen. Die Entscheidung, ob eine solche Erklärung verlangt wird, trifft die Einrichtungsleitung. Den Vordruck für eine entsprechende Erklärung ist hier abrufbar.

Die Regelung tritt mit Wirkung zum 2. Dezember 2020 in Kraft, kann aber bereits ab dem 1. Dezember 2020 angewendet werden – nach Veröffentlichung der Änderungen im Allgemeinen Ministerialblatt finden Sie die neue Fassung des Rahmenhygieneplans auf unserer Homepage.

Für die Beschäftigten ändert sich nichts an der aktuell bereits geltenden Regelung:
Diese können bei leichter Symptomatik nach 48 Stunden wieder tätig werden, wenn bis dahin kein Fieber entwickelt wurde. Bei Vorliegen eines Attestes bzw. eines negativen Corona-Tests ist auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich. Sofern Beschäftigte schwerer erkranken, dürfen sie ihre Tätigkeit erst wiederaufnehmen, wenn sie bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests oder eines ärztlichen Attests erforderlich. Diese im Vergleich zu den Kindern abweichende Regelung beruht darauf, dass Erwachsene bei der Verbreitung der Pandemie eine größere Rolle spielen als Kinder. Grundsätzlich ist bei längerer Erkrankung in der Regel eine entsprechende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für den Arbeitgeber erforderlich, die befristet erteilt wird. Sofern sich die Beschäftigten nach dem Zeitraum, für den die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erfolgte, wieder in gutem Allgemeinzustand (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) befinden, kann die Nichtverlängerung der Krankschreibung zugleich als Bestätigung aufgefasst werden, dass eine Tätigkeit in der Kita wieder möglich ist.

Elternbrief des StMAS hier abrufbar:
 

Informationen zur erweiterten Weihnachtsferienregelung

Am 24. November 2020 ist bekannt geworden, dass für Schüler_Innen und Lehrer_Innen der 18. Dezember 2020 der letzte Schultag ist. Somit beginnen die Weihnachtsferien für die Schulen bereits ab dem 21. Dezember 2020.

Daraufhin hat sich Maria Magdalena Hellfritsch, Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V., umgehend an das Sozialministerium gewandt, um die Regelungen für die Kindertageseinrichtungen anzugleichen.

Die Mitglieder des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen sind im Anschluss daran mit einem Newsletter über die geplanten Regelungen informiert worden.