SARS-Covid-2 Teststrategie für Kita-Kinder und Nennung des Verbandes in der Süddeutschen Zeitung

SARS-Covid-2 Teststrategie für Kita-Kinder
Wir bedauern, dass die Bayerische Staatsregierung in der Kabinettssitzung vom 31. August 2021 nicht festgelegt hat, sogenannte "Pool-PCR-Testungen" ab Herbst für Kita-Kinder zu ermöglichen. Das Robert Koch Institut empfiehlt den Einsatz als sinnvolles, einfaches und sicheres Testkonzept, auch mit Blick auf die Früherkennung von asymptomatischen Infektionen. Auch in der WICOVIR-Studie ist die Wirksamkeit der Tests bewiesen worden. Laut 433. Newsletter vom 18.08.2021 des StMAS werden jedoch die Antigen-Schnelltests mit Ausgabe und Dokumentation der Berechtigungsscheine durch Kitas an Eltern bis zum Ende des Jahres beibehalten. Dies, obwohl diese Tests wenig Aussagekraft haben, aufgrund der fehlenden Rückmeldung der Ergebnisse wenig Nutzen bringen und der Bürokratieaufwand für Träger hoch ist.

Epidemologisches Bulletin 32/2021, abrufbar hier, S. 14 ff.
Informationen zur WICOVIR-Studie

Seit dem Frühjahr setzte sich der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. zum Gesundheitsschutz der Kinder und des pädagogischen Personals auf politischer Ebene konsequent für die Pool-PCR-Testungen ein (vgl. unter anderem Pressemitteilung/abrufbar hier). Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Bayern insgesamt befürworteten ebenfalls die PCR-Pool-Testungen. Wir gehen davon aus, dass das Thema noch nicht vom Tisch ist und setzen uns dafür ein, dass die zuständigen Ministerien zielstrebig an einem Konzept arbeiten, welches Eltern von Kita-Kindern Pool-Testungen zur freiwilligen Teilnahme anbietet und Träger und Personal vom Verwaltungsaufwand entlastet.

Link zum Bericht der Süddeutschen Zeitung:
Bericht in der Süddeutschen Zeitung hier.