Neues Fortbildungsprogramm 2018/2019 erschienen

Das neue Fortbildungsprogramm des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern ist jetzt erschienen. „Das Angebot spiegelt innovative Themen und zentrale Bedarfe im frühpädagogischen Kontext“, erklärt Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch. Mit dem Fortbildungsprogramm des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern soll das breite Fortbildungsangebot der Diözesan-Caritasverbände überregional ergänzt werden. „Wir freuen uns, dass in diesem Jahr eine zunehmende Anzahl an Veranstaltungen gemeinsam mit den Diözesan-Caritasverbänden vor Ort angeboten wird“, so Hellfritsch.

Neu im Programm sind Fortbildungen für Träger. „Seit diesem Jahr werden sie auf vielfachen Wunsch aus der Praxis organisiert“, so Hellfritsch. Bei der Fortbildung „Trägeraufgaben und Qualitätsentwicklung – Führung auf der Grundlage christlicher Werte“ stehen grundlegende Führungsprinzipien des Heiligen Benedikt im Mittelpunkt. Referenten sind Dr. Johannes Eckert OSB, Abt von Sankt Bonifaz in München und Andechs sowie Dr. Bernhard Nagel, ehemals stellvertretender Leiter des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP). Die Regel des Heiligen Benedikt gibt bis heute wertvolle Impulse, wie Menschen ihrer Führungsverantwortung gerecht werden können. Ein wesentlicher Punkt ist dabei, im Dialog hören zu lernen. Auch Organisations- und Dienstleistungsentwicklung bis hin zu Fragen der Trägerevaluation werden thematisiert.

Die Anforderungen an die Essensversorgung in Kindertageseinrichtungen sind in den letzten Jahren stark gestiegen: Kita-Verpflegung soll gut schmecken, gesund und wirtschaftlich sein. Im Trägerkurs „Hauswirtschaft und Essensversorgung in Kitas“ geht es um den Großhaushalt Kita. Vorgestellt werden professionelle hauswirtschaftliche Konzepte, die diesen Anforderungen gerecht werden und zugleich die Alltagskompetenzen der Kinder fördern.

Weiterhin unterstützt der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen den Ausbau von multiprofessionellen Teams in Kindertageseinrichtungen. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem derzeit laufenden Kurs zeigen hohe Lernkompetenz und Reflexionsfähigkeit. Sie identifizieren sich deutlich mit dem neuen Tätigkeitsfeld Kita. Darüber hinaus zeigt sich, dass das handlungsspezifische Wissen und Können aus den mitgebrachten Bereichen eine zusätzliche Ressource für die Einrichtungen sein kann. Wichtig ist, dass sich die Kita-Leitung und die jeweiligen Teams Zeit nehmen für Teamentwicklungsprozesse, den Mehrwert der anderen Professionen erkennen und sich gemeinsam zum multiprofessionellen Team entwickeln“, so Hellfritsch. Unabdingbar sei deshalb eine professionelle Leitung der Einrichtungen sowie die Schulung für Praxismentoren/innen im Rahmen des Weiterbildungskonzepts. Teilnehmen können Quereinsteiger/innen mit mindestens mittlerem Bildungsabschluss, abgeschlossener Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf auf Fachschul- bzw. Fachakademieniveau (DQR 6).

Aufgrund der hohen Nachfrage ist auch die Weiterbildung „Kinderpfleger/in zur Fachkraft in Kindertageseinrichtungen“ wieder im Fortbildungsangebot. Der Kurs startet im Februar 2019 und endet im Juli 2020. Staatlich geprüfte Kinderpfleger/innen und genehmigte Ergänzungskräfte können sich jetzt im Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern bewerben. AGF/HEL