Kultursensitive Krippenpädagogik

Die Arbeitskreise Unter Dreijährige und Inklusion tagen vom 9. bis 10. März 2016 unter der Leitung der Fachreferentinnen Jeanette Boetius und Ricarda Mursch im Verband katholischer Kindertageseinrichtungen. Zentrales Thema ist die kultursensitive Krippenpädagogik. Dazu hält Professor Dr. Jörn Borke, Magdeburg, einen Vortrag über Konzepte, Ansätze und Hintergründe.

"Es ist für die Arbeit in Krippen bedeutsam, sich bereits bei der Aufnahme von Kleinstkindern sich die Unterschiede, zum Beispiel bei Pflegesituationen, bewusst zu machen, um Kinder und ihre Familien adäquat unterstützen zu können", betonte Geschäftsführerin Pia Theresia Franke bei der Begrüßung. Aus allen sieben bayerischen Diözesen nehmen Vertreter/innen aus diesen Arbeitsgebieten teil.

Borke geht dabei zunächst von einem Kulturbegriff aus, "als von Personen geteilte Deutungs- und Verhaltensmuster, die an ökonomische und soziale Ressourcen des Kontextes, in dem diese Personen leben, angepasst ist". VOn Bedeutung sei hier die Gewichtung der Grundbedürfnisse Autonomie und Verbundenheit. Diese seien in vielen verschiedenen Kombinationen denkbar. "Diese Begriffe bilden die Grundlage für weitere Ableitungen und Anordnungen".

 

 

Bildergalerie: