KSFH verabschiedet 21 Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen

Großer Bedarf am Arbeitsmarkt

KSFH verabschiedet 21 Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen

Mit einer Akademischen Feier hat die Katholische Stiftungsfachhochschule München am 10. März 2017 die Absolventen der Bachelor und Masterstudiengänge des Fachbereichs Soziale Arbeit verabschiedet. Darunter waren auch 21 Staatlich anerkannte Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen, die das Studium „Bildung und Erziehung im Kindesalter“ mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen haben. 12 dieser Absolventen waren im Studiengang "Bildung und Erziehung im Kindesalter für BewerberInnen mit ausländischen Studienabschlüssen im pädagogischen Bereich (BEFAS)" eingeschrieben. „Der Abschluss des berufsintegrierenden Studiengangs ist mit dem Erwerb einer hervorragenden wissenschaftlichen Qualifizierung für Leitung, Management, Beratung und Fortbildungstätigkeit im Bereich der frühkindliche Bildung verbunden “, betont Maria Magdalena Hellfritsch, Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen und Lehrbeauftragte an der KSFH.

Der Präsident der Katholischen Stiftungsfachhochschule München, Herrmann Sollfrank, würdigte die Absolventinnen und Absolventen. Es bestünde großer Bedarf am Arbeitsmarkt. So hätten 91% der Studienabgängerinnen und Stundienabgänger von 2016 unmittelbar nach dem Abschluss ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. „Ich wünsche Ihnen Mut zu Entscheidungen und Vertrauen auf ihre Kräfte“, so Sollfrank.

Ausgehend von der Enzyklika „Laudatus Si“ von Papst Franziskus entwickelte Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der LMU München in seiner Festrede Perspektiven für die Soziale Arbeit, Ethik und Bildung. „Ziel ist, Menschen nicht auf ihre marktgemäßen Rollen als Arbeitskraft und Konsument zu reduzieren. Es geht darum, die Würde des Menschen zu verteidigen, seine kommunikativen, kreativen, religiösen und ethischen Orientierungen zu stärken. Um ihn zu globaler Solidarität zu befähigen, ist sowohl eine Haltung der Verantwortung als auch eine Haltung der Sorge notwendig“, so Vogt.

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