Kita-Öffnung nur mit besserem Gesundheitsschutz

Kita-Öffnung nur mit besserem Gesundheitsschutz
Verband katholischer Kitas appelliert an Bayerische Staatsregierung

München, 10. Februar 2021 – Im Hinblick auf die Sitzung des bayerischen Ministerrats am morgigen 11. Februar 2021 spricht sich der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. im Falle von weiteren Kita-Öffnungen für einen besseren Gesundheitsschutz für das pädagogische wie nichtpädagogische Personal aus. Dazu gehört in der aktuellen Pandemielage vor allem auch der flächendeckende Einsatz von Antigen-Schnelltests für Selbsttestungen der Beschäftigten. Die Kosten müssten vom Freistaat übernommen werden. „Nur mit wirksamem Gesundheitsschutz ist es aus Sicht des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern möglich, zu höheren Betreuungsquoten oder zum Regelbetrieb zurückzukehren", so Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch.

Pädagogisches Personal sehe sich weitgehend ungeschützt allen Risiken ausgesetzt. „Kindern und Familien ist nur dann geholfen, wenn den in Kitas beschäftigten Personen größtmöglicher Schutz geboten wird. Dies ist Voraussetzung dafür, dass es langfristig einsatzfähig bleibt“, betont Hellfritsch. Wie zentral die Kindertagesbetreuung für die soziale Teilhabe von Kinder und deren Bildungschancen sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist, sei in den vergangenen Monaten der Pandemie mehr als deutlich geworden, so Hellfritsch.

Hellfritsch fordert die Bayerische Staatsregierung zudem auf, sich auf Bundesebene beim zuständigen Gesundheitsministerium für eine vorgezogene Impfung des gesamten Kita-Personals einzusetzen. HEL/AGF