Kinderrechte im Zentrum

Im Zentrum der Fachtagung stand das Thema „Kinderrechte“. Die Kinderrechtekonvention legt fest, dass bei allen Maßnahmen die junge Menschen betreffen, das Kindeswohl vorrangig zu berücksichtigen ist und das Kindeswohl ist die Basis für die Forderung nach eine Gleichbehandlung von Kindern.

"Diesen Ansatz setzen katholische Kindertageseinrichtungen nicht erst seit der Ratifizierung um – aber sie stellt eine der entscheidenden rechtlichen Grundlagen etwa neben dem Grundgesetzt und der  für die religiöse Arbeit in Kindertageseinrichtungen dar, so regelt etwa der Art. 14: Recht des Kindes auf Religionsfreiheit", so Alexa Glawogger-Feucht. Katholische Kitas wirden dies in ihrer täglichen Arbeit umsetzen da sie sich am christlichen Menschenbild orientieren und von ihm geprägt sind: Jedes Kind ist von Gott gewollt und hat eine unverlierbare von Gott geschenkte Menschenwürde. Es kommt also auf eine gedeihliche Entwicklung jedes einzelnen Kindes an mit dem Ziel, dass die Kinder Grundhaltungen wie Glaube, Hoffnung und Liebe und Vertrauen - Urvertrauen lernen die wiederum fundamental sind für ein glückliches und erfülltes Leben. Gleichzeitig stellt dies eine Basis für spätere spirituelle Entwicklung dar.

"Diese verbrieften Rechte des Kindes – zum Beispiel Recht auf Zugehörigkeit und Teilhabe, auf Mitbestimmung und Mitgestaltung ihrer Lebenswelt - sind wir verpflichtet", so Glawogger-Feucht.