Katholischer Kita-Verband fordert tatsächliche Umsetzung der Test- und Impfmöglichkeiten

Kindertageseinrichtungen in Bayern offen halten
Katholischer Kita-Verband fordert tatsächliche Umsetzung der Test- und Impfmöglichkeiten

München, 24. März 2021 – Der katholische Kita-Verband spricht sich für die grundsätzliche Öffnung von Kindertageseinrichtungen aus. Voraussetzung ist, dass tatsächlich flächendeckend regelmäßige Testungen und Impfangebote für das Personal vor Ort sichergestellt sind. „Angesichts der Ausbreitung der Mutationen insbesondere unter jüngeren Personengruppen muss zudem zügig geprüft werden, welche Schnelltests für Kita-Kinder einsetzbar sind“, betont Maria Magdalena Hellfritsch, Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern.

„Wenn das Personal geimpft ist und die kostenfreien Tests für Personal und Kinder vor Ort einsetzbar sind, wäre auch eine Entkopplung von den Inzidenzzahlen möglich, zumal die Kitas darüber hinaus jeweils aktuell angepasste Hygienekonzepte anwenden. Für Eltern und Kinder ist der häufige Wechsel zwischen Öffnung und Schließung in Abhängigkeit von den Inzidenzzahlen zunehmend unzumutbar“, so Hellfritsch. Das hin und her verunsichere Kinder und stelle Eltern vor ständig wechselnde Herausforderungen. Eine zuverlässige Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsarbeit habe hohe Priorität. Dies sei nicht zuletzt im vergangenen Jahr noch einmal mehr deutlich geworden. HEL/AGF