Gute-Kita-Gesetz

Pressemitteilung des Verbandes: Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch das „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung", das sogenannte „Gute-Kita-Gesetz“, verabschiedet. Die Geschäftsführerin des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern, Maria Magdalena Hellfritsch, kritisiert in erster Linie die lediglich befristete Finanzierungzusage. Bis zum Jahr 2022 will der Bund die Länder mit insg. 5,5 Milliarden Euro beim Qualitätsausbau unterstützen. Nach 2022 ist keine finanzielle Unterstützung der Länder durch Bundesmittel mehr vorgesehen. >mehr

Das Gesetz ist Anfang 2019 in Kraft getreten. Als erstes Bundesland unterzeichnete Bremen seinen Vertrag. >mehr

Kritik am Gute-Kita-Gesetz: "Die vereinbarte Summe bleibt weit hinter dem zurück, was für eine bundesweite Qualitätsverbesserung in der Kindertagesbetreuung nötig ist. Bei lediglich befristeter Mittelzusage des Bundes besteht darüber hinaus die Gefahr, dass Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung eher zurückhaltend umgesetzt werden", so Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch. Außerdem verzichte der Bund darauf, ein Sondervermögen einzurichten und will die Finanzierung stattdessen über eine Umverteilung der Umsatzsteueranteile regeln.

Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK): Die Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) hat am 19. Mai 2017 in Quedlinburg Eckpunkte für ein Qualitätsentwicklungsgesetz beschlossen. Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch begrüßt den Beschluss: „Die Eckpunkte sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem Bundesqualitätsgesetz, das die dringend notwendige Umsetzung  von Qualitätszielen in der Kindertagesbetreuung finanziell sichert“. Zu den Qualitätszielen zählen unter anderem starke Kitaleitungen, mehr Fachkräfte und eine weiter entwickelte Kindertagespflege. >mehr