Gesunde Kitaverpflegung

Zahlreiche Kitas in katholischer Trägerschaft haben sich beteiligt: Am 29. Juni ist der fünfte Durchgang des Projektes "Gut, gesund und gerne satt" des Bayerischen Landwirtschaftsministerium mit einem Fachtag zur Kitaverpflegung abgeschlossen worden. Jede der beteiligten Kitas ist im Festakt gewürdigt worden und hat eine Urkunde erhalten. Am 1. Juni startet die Bewerbung für die nächste Coachingrunde. Infos zu Anmeldung, Workshops und Modulen hier.

In Bayern essen mehr als 325 000 Kinder in Kitas zu Mittag. Rund 7800 Kitas bieten eine Mittagsverpflegung an, die eine große Herausforderung für alle Beteiligten darstellt. "Kinder sind unsere Zukunft. Essen ist ein wesentlicher Baustein für die körperliche Entwicklung und sorgt für Wohlbefinden und Lebensfreude, für Kommunikation und Gemeinschaft", so Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Fortsten, am 29. Juni 2015 beim Fachtag Kitaverpflegung, der zugleich auch der Abschluss der Coachingrunde 2014/15 war. "Zum einen setzen wir uns für Kindgerechte Ernährung ein und für mehr Wertschätzung der Lebens- und Nahrungsmittel. Außerdem soll auch positive Wirkung auf die Eltern genommen werden", so Brunner. Außerdem solle Essen und Trinken Freude machen. Das Coachingprojekt habe einen großen Stellenwert in seinem Ministerium.

In ihrem Vortrag "Gesundes Essen ist und braucht Dialog" hob die Referentin Dr. Dorle Grünewald-Funk die Bedeutung des Essens für die Kindertageseinrichtungen hervor. Essen sei ein Lernfeld, Kinder könnten so Wertschätzung und ein Miteinander erleben, außerdem werde Selbstbewusstsein und Motorik gefördert. Um die Qualität des Essens zu halten und zu fördern sei ein gemeinsames professionelles Verständnis von Verpflegung nötig sowie das Bewusstsein, dass für Kinder gekocht werde. Hilfreich sei außerdem, den Dialog mit allen Beteiligten wie Kindern, Eltern, Caterern und Trägern zu suchen und sich auf ein Qualitätsniveau wie beispielsweise den DGE-Standart zu einigen.

"Wichtig ist, dass alle am Projekt beteiligten Akteure an einem "Runden Tisch" zusammenarbeiten. So wird das erarbeitete Konzept von allen mitgestaltet und mitgetragen – ob Erzieherinnen und Erzieher, Eltern, Träger der Kitas oder Essenslieferanten. Das Ergebnis der Anstrengungen ist ein gesundheitsförderlicher, altersgerechter Speiseplan mit Gerichten, die den Kindern schmecken", erklärt Organisatorin Angelika Reiter-Nüssle vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Fortsten. So entstanden beispielsweise rollierende 12- oder 8-Wochen-Speisepläne, Bildspeisepläne, Allergenkennzeichnungen oder eine Vielfalt an kindgerechten Speisen.

Die beteiligten katholischen Kitas:

Kath. Kindergarten St. Wolfgang (Rudelzhausen)

Caritas-Kinderkrippe Zwergenburg (Abensberg)

Kath. Kindertagesstätte St. Elisabeth Marktredwitz

Kindergarten St. Marien, Rödental-Einberg

Kindertageseinrichtung St. Sebastian, Burkhardroth

Kath. Kindergarten St. Kilian, Obertheres

Kath. Kindergarten St. Michael, Aschaffenburg

Kath. Kindergarten St. Martin, Aindling

Kath. Kindertagesstätte Maria Hilf, Krumbach

Kath. Kindergarten St. Vitus, Langweid