Frühjahrsversammlung der Katholischen Fachakademien

Frühjahrsversammlung der Katholischen Fachakademien

Die Schulleiter und Schulleiterinnen der 23 katholischen Fachakademien für Sozialpädagogik in Bayern haben sich am 16. März 2017 unter der Leitung von Frau Dr. Sigrid Christeiner in der Caritas-Fachakademie für Sozialpädagogik Regensburg zu ihrer Frühjahrstagung versammelt. Auf der Tagesordnung der Arbeitsgemeinschaft katholischer Fachakademien für Sozialpädagogik (AG KATH FAKS) stand unter anderem der Modellversuch „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen“  (OptiPrax). „Die Katholischen Fachakademien präferieren das Abiturientenmodell, mit dem junge Frauen und Männer nach drei Ausbildungsjahren den Abschluss als staatlich anerkannte Erzieher/innen erwerben können. Sowohl die  Lehrkräfte an den Fachakademien als auch die Anleiter/innen im Lernort Praxis sind begeistert von der Lern- und Reflexionsfähigkeit der Studierenden“, erklärt Maria Magdalena Hellfritsch, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft katholischer Fachakademien für Sozialpädagogik in Bayern und des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern.

Außerdem wurde die geplante Änderung der Neuordnung der Fachakademieordnungen besprochen. Diese werde  grundsätzlich begrüßt. „Vor dem Hintergrund der Bedeutung des Lernorts Praxis für die Ausbildung von Staatlich anerkannten Erzieher/innen ist die Begleitung der Studierenden durch eine qualifizierte Praxisanleitung unerlässlich. Mehrjährige Berufserfahrung reicht hierfür nicht aus. Gefordert werden muss zusätzlich eine verbindliche Weiterbildung zur Praxisanleitung“, so Hellfritsch.

Als Gäste nahmen an der Sitzung Ursula Lutz, Leiterin der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen der Diözese Regensburg und Dr. Eleonore Hartl-Grötsch, Leiterin des Amtes für Tagesbetreuung von Kindern der Stadt Regensburg, teil. Im Fachteil der Frühjahrsversammlung referierte Dr. Waltraud Lorenz, Dozentin für Pädagogik, Psychologie und Heilpädagogik an der Fachakademie Regensburg über die „Stressbelastungen und psychischen Probleme bei Studierenden während der ErzieherInnen-Ausbildung“. Positive Effekte für Studierende hätten eine ästhetische Umgebung, klare Regeln, strukturierende Lerninhalte und Kreativität in Form von Musizieren und Theaterspielen. Vor allem intakte Beziehungen zu anderen Menschen, Erleben von Gemeinschaft, Konzentrationsfähigkeit und sinnstiftende Erfahrungen würden sich stressmindernd auswirken. „Eine Schlüsselrolle spielt die Resilienz“, erklärte Lorenz.

Bildergalerie: