Erste drei Lebensjahre

Qualität für die Kleinsten

Wenn Kleinkinder den Schritt aus der familiären in die außerfamiliäre institutionelle Bildung, Erziehung und Betreuung gehen, so ist dies ein großer Schritt für die gesamte Familie. Kleine Kinder benötigten hierbei Verlässlichkeit der Bezugspersonen in der Krippe, gleichaltrige Kinder und eine sichere sowie vorbereitete Umgebung, die zum Staunen und Forschen einlädt. Dabei achten pädagogische Fachkräfte responsiv auf die Signale des Kindes und gehen mit ihm gemeinsam auf die Suche nach Antworten für das jeweilige Bedürfnis (vgl. Gutknecht Wege zur professionellen Responsivität). Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

Die Interaktion steht im Zentrum dieser responsiven Umgebung. Dies wird in der Übergangsgestaltung, in der Kind und Eltern durch eine individuell angepasste Eingewöhnung begleitet werden, ebenso deutlich wie in den Schlüsselprozessen des Krippenalltags, besonders in den beziehungsvollen Pflegeinteraktionen wie Wickeln, Essen und Schlafen. Diese Bildungssituationen werden, wie auch die kleinen Übergänge, sogen. Mikrotransitionen, von der Pädagogin/dem Pädagogen beziehungsvoll begleitet.

Im Kontext der Kindergruppe erfährt das einzelne Kind dadurch Sicherheit und Orientierung. Die so gestaltete vertrauensvolle Umgebung in der Krippe bildet die Grundlage für lebenslange Bildung und Lernen. Im Mittelpunkt für das Kind sowie die Kindergruppe steht hierbei das Spiel. „Spiel ist die höchste Form der Kindesentwicklung“ verdeutlichte bereits Friedrich Fröbel. Pädagogische Fachkräfte benötigen zur Begleitung aller genannten Prozesse Wissen um diese Bildungssituationen und um die Umsetzung in konkretes pädagogisches Handeln.

Fortbildungen

Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern bietet für den Bereich Kinder in den ersten drei Lebensjahren ausgewählte Fortbildungen an. >zu den Fortbildungen

Publikationen

Arbeitshilfe "Kleinstkinder in Achtsamkeit begleiten"