Eingeschränkter Regelbetrieb ab 1. Juli 2020 in bayerischen Kindertageseinrichtungen

Ab 1. Juli 2020 findet in den Kindertageseinrichtungen ein eingeschränkter Regelbetrieb auf Grundlage der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (abrufbar hier) statt.

Die Einrichtungen müssen ein Schutz- und Hygienekonzept umsetzen. Als Grundlage gilt der Rahmen-Hygieneplan des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (Rahmenhygienekonzept hier abrufbar). Dieser kann entsprechend der individuellen Bedarfe ergänzt werden, auch handschriftlich. Es ist zu dokumentieren, dass das Personal darin unterwiesen wurde (vgl. Nr. 6 Rahmen- Hygieneplan).

Neu für die Betreuung gilt:
- Ausschluss kranker Kinder: Ein Betreuungsverbot gilt für Kinder mit einer akuten, übertragbaren Krankheit. Die Einrichtung besuchen dürfen Kinder mit chronischen Erkrankungen, bei denen die Ursache der Krankheitssymptome (z.B. Heuschnupfen, Asthma) klar ist.
- Möglichst feste Gruppen zu bilden wird empfohlen. Möglich sind: Neueinteilungen der Kinder aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen, Personalwechsel zwischen den Gruppen und Zusammenfassung der Kinder am Vor- oder Nachmittag. Das Hygienekonzept ist in jedem Fall einzuhalten.
- Lebensmittelhygiene: Kinder müssen auch während der Essenseinnahme untereinander keinen Mindestabstand einhalten. Buffets bzw. Selbstbedienung sind derzeit noch nicht möglich.
- Kurzzeitbetreuung, insbesondere Ferienbetreuung: Bedarf keiner Erlaubnis, wenn sie nicht für einen Zeitraum von ununterbrochen mindestens drei Monaten angelegt ist. Es gilt auch hier, dass die Einrichtungen ein Schutz- und Hygienekonzept sowie eine Dokumentation bereit halten müssen. Dies gilt auch für die Ferientagesbetreuung.

Informationen zum Testangebot für das pädagogische Personal in Kindertageseinrichtungen (Stand 1. Juli 2020).