Bündnis für frühkindliche Bildung in Bayern: Zwischenberichte jetzt veröffentlicht

Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. engagiert sich seit 2019 im „Bündnis für frühkindliche Bildung in Bayern“, das durch das Bayerische Sozialministerium ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen des Bündnisses diskutieren Verbände, Träger, Kommunen und Freistaat die Zukunftsfragen der Kindertagesbetreuung. In den Arbeitsgruppen AG Kita 2050 und AG Fachkräftegewinnung setzt sich der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. für die Anliegen des katholischen Bereichs ein.  Ziel des Bündnisses ist, die gegenwärtigen und künftigen Herausforderungen im Bereich der Kindertagesbetreuung besser meistern zu können.

Das letzte Treffen der Bündnispartner hat im Herbst 2021 stattgefunden, bei dem die Zwischenberichte und Handlungsempfehlungen der Arbeitsgruppen vorgestellt wurden.  Erklärung der Bündnispartner >hier abrufbar

Die Zwischenberichtet sind jetzt veröffentlicht worden:

„Mein Dank gilt den Facharbeitsgruppen für die Herausarbeitung der zukunftsweisenden Handlungsempfehlungen. Die Schließung der Finanzierungslücke in der gesetzlichen Betriebskostenförderung wird eine der zentralen Herausforderungen sein, um die Qualität der pädagogischen Arbeit flächendeckend weiterentwickeln zu können. Um Lösungen für weitere drängende Bedarfe, wie die Integration von Angeboten zur weitergehenden Unterstützung, Beratung und Begleitung für Familien voranzubringen, unterstütze ich gerne weiterhin das Engagement des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern in den Facharbeitsgruppen."

Landes-Caritasdirektor Prälat Bernhard Piendl, 1. Vorsitzender des Verbandes

"Oberste Priorität in der politischen Vertretungsarbeit des Verbandes katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern e.V. ist die Schließung der Finanzierungslücke in der gesetzlichen Betriebskostenförderung. Die Finanzierungslücke
klafft immer weiter auseinander, da die Förderung gemäß BayKiBiG nur einen Teil der Betriebskosten deckt und die Grundlage, auf welcher der Basiswert berechnet wird, nicht mehr den aktuellen Bedingungen entspricht. Die Aufgaben der Kitas sind gewachsen, aber die Rahmenbedingungen wurden nicht entsprechend angepasst. Die Kosten für das pädagogische Personal sind nicht hinreichend refinanziert, ebensowenig weitere Kosten z. B. für Hauswirtschaftspersonal, Versicherungen und Gebäudeinstandsetzung. Jetzt wird es darum gehen, die Umsetzung der Handlungsempfehlungen verbindlich und zügig anzugehen".

Geschäftsführerin Maria Magdalena Hellfritsch