Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien 2015

Rund sechs Millionen Erwachsene sind als Kinder in Suchtfamilien aufgewachsen. Die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien will darauf aufmerksam machen, dass es in Deutschland mehr als 2,6 Millionen Kinder gibt, die unter einem Suchtproblem ihrer Eltern leiden.

Die AKtionswoche wird von den drei Vereinen "NACOA Deutschland" (Berlin), "Sucht- und Wendepunkt" und "Kunst gegen sucht" (Düsseldorf) organisiert. Weitere Informationen hier.

Kinder von Suchtkranken (Children oAlcoholics/ Children oAddicts = COA) sind Risikokandidaten, selber eine stoffliche Sucht oder eine psychische oder soziale Störung zu entwickeln. Nach Ansicht der Initiatoren sind "diese Kinder auch extrem widerstandsfähig, haben vielfältige Begabungen und Kompetenzen. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln".

Der Verband katholischer Kindertageseinrichtungen weist in diesem Zusammenhang auf das Programm "Freunde - Lebsnkompetenzförderung in der Kita" hin. Ziel des FREUNDE-Programms ist, die Lebenskompetenzen bereits im fürhen Kindesalter umfassend zu fördern. Die gute Vermittlung sozial-emotionaler Kompetenzen beeinflusst den Entwicklungsprozess von Kindern positiv und kann so später möglichen Gewalt- und Suchtproblemen vorbeugen. Kinder, deren soziale und personale Kompetenzen erkannt und gestärkt werden und die auf soziale Ressorucen zurückgreifen können, lernen eine VIelfalt von Verhaltensweisen, die es ihnen ermöglichen, konstruktiv mit schwierigen Alltagssituationen umzugehen und aktuelle Lebensanforderungen zu meistern. Ansprechperson im Verband: Ricarda Mursch.